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Von der Left Banke zum Power-Pop
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Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME) Rezension bezieht sich auf: Stories / About Us (2-For-1) 24 Tracks ( (Audio CD) Hier haben wir die ersten beiden Alben der Stories vereint auf einer CD.
"Stories? Wer is'n das?" werden sich viele fragen. Gründer der Band war niemand geringerer als Michael Brown. Und wer ist Michael Brown? Brown war Kopf der Left Banke, und beschenkte uns mit solch wundervollen Songs wie "Pretty Ballerina" und "Walk away Renee". Nach dem Ende der Left Banke gründete er für ein Album (1969) die Band Montage, die eigentlich fast nahtlos an die Left Banke anknüpfte. Dann wurde es eine Weile still um Brown, ehe er seine neue Band gründete, Stories. Mittlerweile schrieb man 1972, und Brown musste seinen Sound ins neue Jahrzehnt transportieren. Noch immer sind da Ansätze seiner barocken Kompositionen, doch nun in ganz anderem Gewand. Die Stories waren eine der ersten Power-Pop Bands, also Pop, der rockt, gut fürs Radio, manchmal auch fürs Stadion. McCartney mäßige Melodien, und musikalisch klingts nach Badfinger, Raspberries, früher Rod Stewart etc. Das erste Album ist so ein "Geht so" Album, nicht übel, aber noch war der neue Sound nicht perfektioniert. Dies gelang erst mit dem zweiten Album, "About us" ein Jahr später, witzig das bei Erscheinen Brown die Band verlassen hatte. Dieses Album ist ein kleiner Klassiker des Power-Pop, der etwas zu Unrecht kaum bekannt ist. Beide Alben kamen nicht sonderlich an, Stories hatten nur einen einzigen Hit. Noch im selben Jahr nahmen die verbliebenen Bandmitglieder nach Browns Ausstieg noch ein Album auf, das dann (da nun ohne Brown Songs) noch etwas mehr in den Mainstream rutschte. Meine persönlichen Favoriten sind "Kathleen" vom ersten und "Words" vom zweiten (Oder auch "What comes after", bin mir nicht sicher). Songs, in denen man Michael Brown gleich erkennt.
Man muß diese Art von Musik natürlich schon mögen, um wirklich Gefallen daran zu finden. Wer 70er Radiorock und Pop mag, wird sicher seinen Spaß haben. Mir persönlich gefallen die Downbeat Nummern besser, wird's zu rockig, dann klingts mir doch zu sehr nach amerikanischen Stadionrock der 80er (beim dritten Album ist das noch stärker; kann natürlich auch als Lob ausgelegt werden, schließlich stammen die Songs allsamt aus den frühen 70ern). Für mich etwas zu Mainstream-lastig, was aber nicht heißen soll, das die Alben schlecht sind. Ich mag Power-Pop! Ziehe aber die britische Variante vor. Naja, und die Left Banke war dann doch 'n bißchen besser, oder?
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 26. Januar 2010 | | |
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